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(de) Brazil, Capixaba, FACA: Die Krise ist permanent, der einzige Ausweg führt über die horizontale Ebene. (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Sun, 26 Jul 2026 07:58:58 +0300
Die Krise des Kapitals ist kein Zufall, keine vorübergehende Phase und
kein zyklisches Problem, das sich mit wohlmeinenden Anpassungen beheben
ließe. Sie ist sein Wesen, seine permanente Daseinsweise. Der
Kapitalismus gedeiht auf der ununterbrochenen Ausbeutung von Körpern,
Territorien und Gefühlen; seine "Stabilität" ist nichts anderes als das
angespannte Schweigen zwischen zwei sozialen Katastrophen. Jeder Tag, an
dem dieses System normal funktioniert, ist ein Krisentag für die
ausgebeutete Mehrheit - eine Krise des Wohnens, der Nahrung, der
psychischen Gesundheit und des Sinns. Diesen chronischen Charakter der
Verwüstung zu erkennen, ist der erste Schritt, um die Illusion von
Flickwerklösungen aufzugeben und anzuerkennen, dass die einzig
angemessene Antwort eine radikal neue Organisation ist, die sich der
Domestizierung widersetzt.
Die Formeln, die uns seit über einem Jahrhundert angeboten werden, haben
sich bereits als gescheitert erwiesen. Die Avantgardepartei, die
versprach, den Staat zu ergreifen und die Arbeiterklasse zu befreien,
ist zum Synonym für autoritäre Bürokratie, die Hinrichtung von
Dissidenten und Staatskapitalismus geworden. Die institutionalisierte
Gewerkschaftsbewegung mit ihrer verhandlungsführenden Führung und ihren
Pensionsfonds hat gelernt, das Elend zu verwalten und gleichzeitig den
spontanen Aufstand der Fabrikarbeiter zu unterdrücken. Die
Sozialdemokratie mit ihrem Paradies befristeter Rechte, finanziert durch
die Ausbeutung des globalen Südens, hat sich als brüchiger
Waffenstillstand erwiesen, der unsanft demontiert wurde, sobald die
Akkumulation es verlangte. All diese Rezepte entspringen demselben Gift:
der Machtkonzentration, der Delegation des Kampfes an Spezialisten, dem
Glauben, dass wenige für alle entscheiden können. Wir haben Hierarchie
in all ihren Formen bereits erprobt - und sie hat uns stets neue Fesseln
zurückgegeben.
Die Organisation der Ausgebeuteten, um einem nie endenden Krieg zu
begegnen, muss so lebendig und breit gefächert sein wie der Angriff
selbst. Sie muss horizontal sein, wo jede Stimme Gewicht hat und
Entscheidungen aus Basisversammlungen und nicht aus repräsentativen
Büros hervorgehen. Sie muss auf Solidarität basieren, denn der vom
Kapital geschürte Wettbewerb ist der größte Verbündete der Herrschaft;
wir brauchen gegenseitige Unterstützung, die das Überleben zu einem
kollektiven Akt der Zuneigung und des Widerstands macht.
Selbstverwaltet, damit der Kampf von nun an der Keim der Welt sei, die
wir wollen: ohne Bosse, ohne Manager der Revolution, ohne Befehlshaber
und Gehorsame. Dies ist keine naive Utopie, sondern die konkrete Praxis
derer, die in Land- und Wohnungsbesetzungen, in Gemeinschaftsküchen, in
autonomen Streikposten und in Hilfsnetzwerken bereits jetzt beweisen,
dass eine andere Gesellschaftsordnung möglich ist, hier und jetzt, unter
den Trümmern der Gegenwart.
Die anderen Versprechen sind begraben. Der Staatssozialismus ist im 20.
Jahrhundert zusammengebrochen und hat ein Erbe von Gulags und
Desillusionierung hinterlassen. Der Wahlreformismus hat sich zum
Krisenmanager entwickelt, der die Abholzung bejubelt und gleichzeitig
Almosen verteilt. Der Anarchismus bleibt uns, nicht als Dogma der
Vergangenheit, sondern als einziger Kompass, der darauf beharrt,
Freiheit nicht gegen die Effizienz des Schlachthofs einzutauschen. Uns
bleibt das Netz der Komplizenschaft, das sich keiner
Konzernorganisation, keinem Ministerium und keinem Zentralkomitee
unterwerfen kann. Uns bleibt der Mut, anzuerkennen, dass wir, die prekär
Beschäftigten, die Landlosen, die Ausgegrenzten, die Unerwünschten,
diejenigen sind, die unsere Schritte selbst bestimmen können - und
müssen -, ohne die Erlaubnis irgendeiner höheren Instanz einzuholen.
Alles, was nicht horizontal verläuft, trifft uns vertikal.
Daher lautet die Einladung nicht, einer Partei beizutreten oder einem
Anführer zu applaudieren - sie lautet, Risiken einzugehen.
Experimentiert mit Selbstverwaltung in eurem Beruf, in eurer
Nachbarschaft, an eurem Arbeitsplatz. Wandelt Wut in direktes Handeln
um, ohne auf die Zustimmung eines Gremiums zu warten. Schmiedet freie
und föderierte Bündnisse, die nicht nach Macht streben, sondern sie in
tausende gemeinschaftliche Bindungen auflösen. Das Kapital wartet nicht,
die Krise lässt keine Ruhe, und wir auch nicht. Kommt mit uns, um im
Bauch des Monsters eine neue Welt zu errichten: eine Welt, in der alle
Welten Platz finden, ohne Hierarchien, ohne Zäune, ohne Angst. Geht
Risiken ein, experimentiert und kommt mit uns!
Capixaba Anarchist Federation - FACA
https://federacaocapixaba.noblogs.org/post/2026/06/02/a-crise-e-permanente-a-unica-saida-e-horizontal/
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(ca) France, UCL AL #372 - Política - Antimilitarismo: Contra Eurosatory, un supermercado de guerra y control (de, en, fr, it, pt, tr)[Traducción automática]
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(de) Greece, APO: Thessaloniki - Demonstration gegen das Staatsverbrechen beim Schiffsunglück von Pylos (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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