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(de) UK, AFED, Organise: (A) Bericht von NES (15.12.25 - 21.12.25) (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Wed, 21 Jan 2026 06:35:22 +0200


US-Reaktion auf Dschihadistenangriff - Nach dem Tod zweier US-Soldaten und eines zivilen Dolmetschers griff die US-Luftwaffe am 19. Dezember 70 Stellungen des IS in Syrien an. Der US-Verteidigungsminister erklärte, Ziel der Operation sei die Zerschlagung von IS-Kämpfern, -Infrastruktur und -Waffen. Zusätzlich führten die US-Armee und ihre lokalen Partnerkräfte zehn Operationen in Syrien und im Irak durch, bei denen 23 Kämpfer des Islamischen Staates Irak und Syrien (ISIS) getötet oder festgenommen wurden. US-Kampfjets, Kampfhubschrauber und Raketenartillerie beschossen mehrere mutmaßliche IS-Stellungen in Zentralsyrien. Luftangriffe und Explosionen wurden aus den Wüstengebieten der Provinzen Homs, Ost-Raqqa und West-Deir ez-Zor gemeldet.

Darüber hinaus erklärte Donald Trump am 16. Dezember, dass Syrien auf die erweiterte US-Einreiseverbotsliste gesetzt wurde. Als Gründe nannte er Sicherheitsbedenken, Kontrollen und den Informationsaustausch. Infolgedessen ist syrischen Staatsbürgern die Einreise in die Vereinigten Staaten untersagt, ebenso wie Staatsangehörigen anderer Länder und Inhabern von Reisedokumenten der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) begrüßten die Luftangriffe. Sie bezeichneten diese als entscheidenden Schritt, um die Bemühungen des IS zur Reorganisation und zur Durchführung neuer Angriffe zu untergraben.

Neuer Integrationsvorschlag
Die syrische Regierung legte einen 13-Punkte-Vorschlag zur Integration der SDF vor. Berichten zufolge sieht dieser Vorschlag die Reorganisation der SDF in drei Divisionen innerhalb der syrischen Armee, die Stationierung zusätzlicher Regierungstruppen im Nordosten Syriens und die Unterstellung der SDF unter das Verteidigungsministerium vor.

Eine Delegation der SDF wird in Kürze nach Damaskus reisen, um mehrere offene Fragen der militärischen Integration zu erörtern. Dazu gehören der Status der YPJ-Einheiten, die Zuständigkeiten bestimmter SDF-Kommandeure im Verteidigungsministerium sowie die internen Sicherheitskräfte der SDF.

Berichten zufolge haben sich die syrische Regierung und die SDF darauf geeinigt, die Verhandlungen über die militärischen und sicherheitspolitischen Aspekte des Abkommens vom 10. März noch in diesem Jahr abzuschließen. Die Gespräche über ungelöste politische Fragen, wie etwa Dezentralisierung und Verfassungsfragen, werden jedoch auf das nächste Jahr verschoben.

Mögliche Änderung der türkischen Position: Die Türkei hat ihre Haltung zu einigen Punkten der Verhandlungen über die Integration der SDF in die neue syrische Armee möglicherweise abgeschwächt, nachdem Thomas Barrack am 16. Dezember den türkischen Außenminister Hakan Fidan getroffen hatte. Fidan hatte zuvor gefordert, dass die SDF als Einzelpersonen und nicht als Divisionen in die syrische Armee integriert werden. Nach dem Treffen in der Kaserne revidierte Fidan seine Position und erklärte am 17. Dezember, die Türkei werde keine Militäraktion gegen die SDF durchführen. Er zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Integrationsverhandlungen.

Diese neue Haltung deckt sich mit einer kürzlich erfolgten Erklärung von Mazloum Abdi. Der SDF-Kommandeur erklärte am 13. Dezember, die Nachbarländer seien der SDF gegenüber nicht mehr so feindselig eingestellt wie zuvor und die Präsenz der SDF sei kein Kriegsgrund mehr.

Weitere Entwicklungen: Das Vereinigte Königreich verhängte am 19. Dezember Sanktionen gegen zwei syrische Armeekommandeure und drei von der Türkei unterstützte bewaffnete Gruppierungen wegen Menschenrechtsverletzungen während der Massaker an der syrischen Küste Anfang März. Alle diese Gruppierungen sind derzeit in die syrische Armee integriert.

Die Truppen der Übergangsregierung griffen die Stadt Majdal in der Provinz Suweida mit Drohnen und Mörsern an. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Das Kommando der Nationalen Verteidigungskräfte in Suweida erklärte, es werde entschieden auf jegliche Verstöße gegen die Waffenruhe und Versuche, in die Region einzudringen, reagieren.

Die Streitkräfte der Übergangsregierung haben die Kontrollpunkte und Patrouillen in den Aleppoer Stadtteilen Sheikh Maqsood und Ashrafiyeh verstärkt. Die Durchfuhr von Treibstoff und Gütern des täglichen Bedarfs in die Stadtteile ist nicht mehr gestattet.

(A) in NES

https://organisemagazine.org.uk/2025/12/22/a-report-from-nes-15-12-25-21-12-25/
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